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Set und Setting
Posted on September 27th, 2009 1 commentSet und Setting stimmten, diverse Lampen, die für eine aufregende und ständig bewegende Umgebung sorgten. Die richtigen Personen mit an Bord und Musik, einige hochauflösende Bilder und gutes LSD.
Was ist so wichtig?
Eine angenehme Umgebung, die einem die richtige Dosis an Reizeinflüssen gibt. Ein gesunder Mix aus harmonischen Farben, Formen und inspirierende Musik.
Eine wirklich super Idee hatten wir: Knete! lila, orange, türkis, grün, pink und rot. Die Hände waren am nächsten Tag zwar ziemlich kaputt vom vielen Kneten, aber echt wahnsinn, was die eigenen Finger (und der Geist) zusammen anstellen können.
Die Idee der Playlist hat sich zwar nicht ganz durchgesetzt (wohl auch sehr schwierig bei 6 verplanten Typen in einem Raum auf LSD), jedoch konnte man Musikwünsche äußern. Besonders super:
Pink Skull – Drugs will keep us together

Dragonette – Take it like a Man (Toxic Avenger Remix)

Und einige leider vergessene Hits (im Sinne von: “woooah das ist genau das was ich jetzt brauch!”)
Was haben wir gelernt? Etwas über uns Selbst, mit Hilfe von:
- Set
LSD nur dann, wenn dir klar ist was du tust. Wenn du skeptisch an die Sache herangehst wird es m.M. nach auch nicht gut, offen bleiben und wirklich davon überzeugt sein finde ich wichtig. - Setting
Es ist etwas Besonderes, und besondere Dinge sollte man auch würdigen. Deswegen tu dir und deinen Kollegen einen Gefallen und macht es euch gemütlich wie nur möglich! Seid kreativ, setzt euch in der richtigen Konstellation zusammen (Sitzkreis um einen Tisch finde ich z.B. gut), erzeugt Licht- und Schattenspiele. - Musik
So wichtig, dass es nochmal extra erwähnt wird! Verrückte Sachen, einfach Sachen die man nüchtern schon zu lieben und zu schätzen weiß. Abgedrehtes, vielleicht aber auch minimalistisches, je nach Geschmack eben.
Wie schon geschrieben: LSD ist was besonderes, und mit besonders meine ich: nutze es sinnvoll und mit Vorsicht, öffne dich für Neues und gehe locker an diese Sachen heran. Setze dir keine Maßstäbe sondern lass dich überraschen, was es alles mit deinem Geist anstellen kann.
Öffne dir das Tor zu einer Parallelwelt, aber lass es dann auch wieder für einige Zeit geschlossen.
4-monatige Abstände machen es so besonders, vielleicht sogar länger. Vorteil: du hast etwas, worauf du dich freuen kannst. Nachteil: es wird so geil, dass du es sofort wieder tun möchtest!
Acid is not for every brain – only the healthy, happy, wholesome, handsome, hopeful, humorous, high-velocity should seek these experiences. This elitism is totally self-determined. Unless you are self-confident, self-directed, self-selected, please abstain.
Timothy Leary
1 responses to “Set und Setting”

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…und am Ende ist man glücklich, wenn der CD-Player auch von alleine geht…
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- Set
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tribble September 27th, 2009 um 12:10