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Geheimnis Spice
Erstellt am 21. November 2008 3 KommentareSpice ist DIE Modedroge zur Zeit auf dem Markt. Völlig frei käuflich im Internet, an den meisten Tankstellen und in Headshops. Doch die Zusammensetzung des Wunderkrauts wird gehütet wie ein Staatsgeheimnis. Was steckt dahinter? Was ist Spice? Und hat es eine Wirkung? Hier der Selbstversuch.
Laut Wikipedia ist Spice ein Mischprodukt aus mehreren Kräutern und Pflanzenteilen. Und soll als Ersatz für Cannabis gebräuchlich sein. Außerdem ist Spice psychoaktiv und fällt nicht in das deutsche BtmG. In der Schweiz und in den Niederlanden hingegen ist Spice verboten… auch wenn diese beiden Länder nicht wirklich als drogenfeindlich gelten.
Folgende Inhaltstoffe werden vom Hersteller angegeben:
- Meeresbohne
- Blauer Lotus
- Indischer Lotos
- Helmkraut
- Marihuanilla
- Afrikanisches Löwenohr
- Maconha Brava
- Indian Warrior
Auf mich wirkt diese Auflistung eher abschreckend. Die meisten .. nein eigentlich alle dieser Kräuter sind mir unbekannt. Ebenso ist unbekannt, was die Psychoaktive und berauschende Wirkung ausmacht. So ist es möglich, dass chemische Zusätze enthalten sind. Es gibt Untersuchungen die chemische Zusätze bestätigen und Studien die diese ausschliesen. In der offiziellen Stellungsname des Herstellers spricht dieser von einer Verschwörung gegen Spice (die genaue Zusammensetzung wir aber nicht offengelegt). Auch kann niemand sagen, ob es Langzeitschäden oder Abhängigkeit gibt. Auf der Packung wird sogar vor dem direkten Rauchen abgeraten.
Ein sehr kritisches Video aus Youtube dazu: RTL Aktuell über Spice
Spice ist erhältlich in verschiedenen Variationen welche die Stärke des Krauts zuordnen. Silver, Gold und Diamond stehen auf der Speisekarte. Ich hatte das Vergnügen mit Spice: Gold . Eine kleine Packung jedoch genug für einen puren Joint. Nachdem ich und die andere Testperson (Mr. Pink) die ersten Züge genommen hatten, ordneten wir den Geschmack auf penetrant Würzig ein. Ich empfand ihn als angenehm, Mr. Pink war davon zuerst eher abgeneigt. Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Die Wirkung setzte noch während wir am rauchen der Tüte waren ein. Angenehmes Körpergefühl, scheinbar eine erhöhte Herzfrequenz - eben eine sehr ähnliche Wirkung wie bei Cannabis (angenehm). Jedoch blieben Nebeneffekte wie Appetit oder extreme zwischenmenschliche Kommunikation aus. Wir waren jedoch länger drauf wie bei einem handelsüblichen Cannabis-Joint, etwa 3 Stunden. Der Grund war vielleicht auch, dass wir immerhin Gold hatten und es pur rauchten. Im Rest des Internets verkünden Konsumenten von Spice Diamond, eine Wirkung von 8 Stunden erlebt zu haben. Entweder ist das frei Erfunden oder die Wirkung ist bei Cannabis Dauerkonsumenten nicht so stark, zumindest laut meiner Erfahrung.
Diamond werde ich also wohl demnächst in meine Lunge inhalieren, schon aus den Gründen des Selbstversuchs. Spice in Joints wird für mich aber die Ausnahme bleiben, allein schon wegen den unbekannten Inhaltstoffen. Hinzu kommt der recht hohe Preis. Da bleibe ich doch ausnahmsweise konservativ. Wer Spice trotzdem einmal testen möchte: Azarius ist die beste Quelle.
Update: Spice wurde mitlerweilen VERBOTEN!
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Ola!
Von Experimenten mit Spice möchte ich abraten. Auf meiner Seite haben sich schon viele (Ex)Konsumenten über erhebliche Nebenwirkungen beschwehrt. Einige berichten sogar von Entzugserscheinungen.
Mit hanfigen Grüßen
Steffen -
von einem Dauerkonsum würde bei Spice wie gesagt abraten. Ob man damit jetzt experimentiert oder nicht ist wohl jedem seine Sache
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JohnnyButterkeks 26. September 2009 um 18:38
Der Wirkstoff in Spice ist JWH-018 und/oder JWH-073 bin mir nicht ganz sicher, wurden aufjedenfall vom deutschen Unternehmen THCPharm synthesiert. JWH-018 befindet sich im Anlagenverzeichnis des BTMG’s.
Diese und diverse andere Cannabinoide können per Internet an die Haustür geliefert werden.
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